Volkslust aktuell
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Eichberg-Artikel
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Die aktuelle Volkslust
Heft 4, März 2007: Aufrecht gehen!

Uniformiertes Denken auflösen.
Zeit für Bewegung!

Bewegung kommt von bewegen, entsteht aus freiem Geist und lustvoller Energie. Das Volk in Bewegung zu versetzen bzw. bewegender Teil des Volkes zu sein, Zukunft gestaltbar zu machen und unser aller Lebensqualität zu erhöhen, darin liegt eine der wesentlichen Aufgaben emanzipierter und antiautoritärer Politik.

In dem im Spätsommer 2004 aus der Taufe gehobenen politisch-kulturellen Magazin Volkslust soll Platz sein für freies Denken, Mut zum Zwischenruf und für dialogische Auseinandersetzungen über alternative Vorstellungen von Politik und Kultur für das 21. Jahrhundert.

Wir wollen einen Zwischenraum schaffen, in dem wir über unsere Antriebe und  Verletzungen, über unsere Lust, Leidenschaft und Freude einander zur Seite stehen können - auf der Suche nach der "Nation in uns".

Zukünftig soll auch jungen, talentierten Autoren (zum Beispiel Schülern) eine Plattform zur Verfügung stehen, um sowohl ihr journalistisches Talent zu erproben und zu beweisen als auch aus ihrem Blickwinkel sowohl Kultur, Medien, Gesellschaft, aber auch Lifestyle-Aspekte zu beleuchten.

Die Volkslust ist ein nicht-kommerzielles Medium. Die redaktionelle Mitarbeit erfolgt auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis.

Volkslust - authentisch und mit Herz.

Im neuen Heft lest Ihr Beiträge
zu den Themen:

Aufrecht gehen!
Für ein politisch-kulturelles Frühlingserwachen
von Hanno Borchert

Krieg - für wen?
von Lutz Hüttel

Die Produktion des "Unproduktiven" -
Die Kritik des Kapitalismus auf die Füße stellen
von Henning Eichberg

Gegen Kapital und Arbeit

Einführung in die Wertkritik
von Dani M. Noir

Wertkritik nicht nur für Einsteiger
Die Abenteuer der Ware
von Alexander Raoul Lohoff

Die ökonomische und kulturelle Krise des Weltkapitalismus
Zwei Bücher von Roswitha Scholz und Robert Kurz zum Thema Kapitalismuskritik
von Alexander Raoul Lohoff

Hartz IV und die Folgen
von
Heinrich Lau

Bedingungsloses Grundeinkommen -
was ist denn das?

von
Thorsten Lux

Gedanken zu Wald und Licht
von
Isabel Sahm

Archie und die Tuis
von
Manfred Hocke

Archiebald Einfalt als Penner
von
Manfred Hocke

Engel in der Hölle
Kritik deutscher Ideologie
von
Mausebär

Zimmer 483 - Tokio Hotel und die Sehnsucht nach Emotion und Leidenschaft - CD-Rezension
von
Hanno Borchert

Maja
von
Hans-Joachim Dwilling

Raum/Ort
von
Ingmar Herr

Visionen sozialer Bildung
Wie andere Länder kulturelle Vielfalt fördern
Zum Beispiel Dänemark
von
Hans-Volkmar Findeisen

Mics, Mischpulte und Plattenbauten
Eine ungeliebte Generation macht auf sich aufmerksam...
von
Max Hewer

und anderes mehr!

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Inspiratoren (unvollständige Auswahl):

- der 1848er Revolutionsdichter Ferdinand Freiligrath,

- Diverse Anarchisten, insbesondere Michail Bakunin,
Peter Kropotkin
und Paul Lafargue;

- die libertären Kultursozialisten Gustav Landauer, Erich Mühsam und Martin Buber;

- die Anarcho-Syndikalisten Noam Chomsky und Rudolf Rocker;

- der Öko-Anarchist Murray Bookchin;

- der utopische Frühsozialist Charles Fourier;

- die Querdenker der Weimarer Zwischenrepublik
Harro Schulze-Boysen
und Karl-Otto Paetel sowie Kurt Tucholsky, Otto Rühle und Rudolf Steiner

- die Situationistische Internationale und besonders deren Begründer Guy Debord sowie Asger Jorn

- die antiautoritären Vordenker und herausragenden Persönlichkeiten der APO, Rudi Dutschke und Hans-Jürgen Krahl 

- die Friedensaktivistin Petra Kelly;

- die kritischen Strömungen des Neomarxismus, insbesondere Georg Lukacs und Karl Korsch;

- die Kritische Theorie der Frankfurter Schule einerseits und die utopische Philosophie Ernst Bloch´s andererseits;

- die postmarxistische Wert- und Fetischkritik, vor allem Robert Kurz und Moishe Postone;

- der (Post-)Operaist  John Holloway;

- der antirassistische Kulturrelativismus der postkolonialen         Perspektiven eines Franz Fanon;

- der deutsche Befreiungs- und Revolutionstheologe Thomas Müntzer;

- der Naturphilosoph Rupert Sheldrake;

- die sozial-libertäre Revolution der spanischen Anarchisten im Bürgerkrieg;

- die in den 60´er Jahren des vergangenen Jahrhunderts vorwiegend in Lateinamerika entstandene sozialrevolutionäre Theologie der Befreiung;

- der links-libertäre Kulturzionismus in Gestalt der frühen Kibbuzim in Palästina;

- Theorie und Praxis der Antiautoritären Schule in Summerhill;

- der "Edelweißpirat" Paulus Buscher;

- der Filmregisseur, Dichter und Publizist Pier Paolo Pasolini;

- sowie der Kampf der EZLN in Mexiko um Würde und die Bewahrung ihrer indigen-volklichen Identitäten jenseits von warenförmiger Gesellschaftlichkeit und Herrschaftsmechanismen.

Volklichkeit: Volkliche Praxis heißt: zusammen singen, erzählen, spielen, trommeln, tanzen, philosophieren, lachen... Foto: Niklas Weiler
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